
20.04.2011 – 23.10.2011
1961 als Stiftung unter schweizerischem Recht gegründet, wandelt sich die Spendenorganisation zu einer der grössten Umweltschutzorganisationen der Welt. Die Initianten des WWF, ausnahmslos Briten, eint die Sorge um die Zukunft der Nationalparks in Afrika. Heute zählt der WWF auf die Unterstützung von fünf Millionen Menschen und führt in mehr als 100 Ländern Projekte durch.
Die Ausstellung erzählt die erstaunliche, wechselvolle Geschichte der NGO. «WWF. Eine Biografie» zeigt eine Vielzahl von Objekten und inszenierter WWF-Zimmer – wie zum Beispiel ein nachgebautes Gründerzimmer. Gestaltete Themen sind etwa die Errichtung des Coto Doñana Nationalparks in Spanien 1965 oder die Bemühungen um den Erhalt des Flamingosees Nakuru in Kenya. Prominent thematisiert wird auch das allseits bekannte Panda-Logo des WWF.
Der Museumsinnenhof ist zum ersten Mal in der Geschichte des Hauses integraler Bestandteil einer Ausstellung. Der sogenannte «Footprint»-Garten thematisiert sinnlich und erlebbar den Umgang der Menschen mit Wasser, Boden, Rohstoffen und Energie. In neun Zonen erkunden die Besucherinnen und Besucher interaktiv und spielerisch ihren persönlichen Ressourcenverbrauch in verschiedenen Alltagsbereichen wie Wohnen oder Reisen. Im Zentrum des Gartens steht der Footprint-Rechner, mit dem sich der eigene ökologische Fussabdruck berechnen lässt. Der Garten als Erlebniswelt ist besonders auch für entdeckungsfreudige Kinder spannend.